Patellaluxation beim Hund: Symptome, Grade und Behandlung

Was ist eine Patellaluxation beim Hund?

Bei der Patellaluxation springt die Kniescheibe aus ihrer Führungsrinne am Oberschenkelknochen, meist zur Innenseite des Knies. Betroffen sind vor allem kleine Rassen. Typisch ist, dass der Hund ein paar Schritte auf drei Beinen hüpft und dann normal weiterläuft. Je nach Grad und Beschwerden wird beobachtet oder operiert.

Auf einen Blick:

  • Was: Die Kniescheibe (Patella) springt aus der Rinne am Oberschenkel, meist nach innen (medial)
  • Betroffen: Vor allem kleine Hunderassen; in einer britischen Praxisstudie wurde bei rund 1,3 % der Hunde eine Patellaluxation dokumentiert.
  • Typisch: kurzes Hüpfen auf drei Beinen, dann normales Laufen
  • Einteilung: meist vier Grade, von gelegentlich bis dauerhaft ausgerenkt
  • Behandlung: je nach Grad konservativ oder operativ, die Prognose ist meist gut

Häufige Fragen

Muss jede Patellaluxation operiert werden?

Nein. Das hängt vom Grad, den Beschwerden und dem Alter ab. Die Entscheidung trifft die Tierärztin oder der Tierarzt.

Kann eine Patellaluxation bei Welpen auftreten?

Ja, sie ist oft angeboren oder entsteht im Wachstum. Auffälliges Hüpfen beim Welpen sollte abgeklärt werden.

Ist Patellaluxation erblich?

Eine erbliche Veranlagung gilt als wahrscheinlich, besonders bei kleinen Rassen. Für die Zucht ist eine Untersuchung der Elterntiere sinnvoll.