Ganganalyse beim Hund. Bewegung verstehen.

mit 6 oder wahlweise 12 IMU-Sensoren

Warum Ganganalyse?

Eine Ganganalyse beim Hund misst objektiv, wie sich der Hund bewegt: wie lang und wie regelmässig seine Schritte sind, ob er ein Bein schont und ob linke und rechte Seite symmetrisch arbeiten. Sie ergänzt die tierärztliche Untersuchung um Zahlen und macht Veränderungen sichtbar, die das blosse Auge kaum erkennt.

Kurzantwort

  • Was: objektive Messung des Gangbilds mit Sensoren, Messplatten oder Kameras
  • Dauer mit LupoGait: 7 bis 10 Minuten Messung, 20 bis 30 Minuten Termin
  • Für den Hund: keine Narkose, keine Strahlung, er läuft an der Leine
  • Ergebnis: Bericht mit Messwerten, vergleichbar mit späteren Messungen
  • Grenze: zeigt, dass und wie stark die Bewegung verändert ist, nicht die Ursache

Häufige Fragen

Tut eine Ganganalyse dem Hund weh?

Nein. Der Hund trägt Sensoren und läuft an der Leine. Eine Narkose ist nicht nötig, und es gibt keine Strahlung.

Ab welchem Alter ist eine Ganganalyse möglich?

Grundsätzlich ab der 8. Lebenswoche, bereits beim Züchter. Hier eignet sich das LupoGait Puppy Add-on.

Wie schwer muss mein Hund sein?

LupoGait 6 eignet sich für Hunde ab etwa 4 kg, LupoGait 12 ab etwa 10 kg. Es kommt aber immer auf die jeweilige Statur des Hundes an.

Brauche ich eine Überweisung?

Meist nicht. Fragen Sie beim Standort nach.

Was kostet eine Ganganalyse beim Hund?

Die Kosten einer Ganganalyse hängen von der jeweiligen Praxis oder Klinik und dem Umfang der Untersuchung ab. Jeder LupoGait-Standort legt seine Preise selbst fest. Fragen Sie direkt bei einem Standort in Ihrer Nähe nach den aktuellen Konditionen.

Wie oft sollte die Messung wiederholt werden?

Wie häufig eine Ganganalyse sinnvoll ist, hängt vom Gesundheitszustand und dem Untersuchungsziel ab. Nach Operationen oder während der Rehabilitation können wiederholte Messungen helfen, Veränderungen im Bewegungsablauf objektiv zu dokumentieren. Die Abstände werden individuell festgelegt.

    Quellen

    • Waxman AS, Robinson DA, Evans RB, Hulse DA, Innes JF, Conzemius MG (2008): Relationship between objective and subjective assessment of limb function in normal dogs with an experimentally induced lameness. Veterinary Surgery 37(3):241-246. doi:10.1111/j.1532-950X.2008.00372.x